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Covid-19 und Sport

SO SCHÜTZEN WIR UNS.

SO SCHÜTZEN WIR UNS.

Hier finden sie aktuelle Informationen zu den Rahmenbedingungen für Sportaktivitäten und Sportveranstaltungen im Kanton Bern.

Hinweis

Durch den Bundesratsentscheid vom 28.10.2020 sowie den zusätzlichen kantonalen Bestimmungen sind bei Verbänden, Vereinen, Organisatorinnen und Organisatoren sowie bei Sportlerinnen und Sportlern zahlreiche Fragen entstanden.

Die FAQ zu den Rahmenbedingungen für den Sport im Kanton Bern sind erarbeitet. Diese werden fortlaufend ergänzt und publiziert.

Gerne stehen wir bei Fragen zur Verfügung.

Sportveranstaltungen

Ab 1. Oktober 2020 durften wieder mehr als 1000 Zuschauer in die Stadien. Das ist vorderhand nicht mehr möglich: Anlässe mit mehr als 15 Zuschauerinnen und Zuschauern sind verboten. Nicht eingerechnet sind Personen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mitwirken (Sportlerinnen und Sportler, Staff, Trainer usw.). Ebenso nicht eingerechnet sind Volunteers bei Sportveranstaltungen.

Informationen zu den Richtlinien im Kanton Bern

Sportanlagen

Einige Antworten auf Fragen finden sie in unseren FAQ weiter unten.

Weitere Informationen, insbesondere für Betreiber von Sportanlagen, finden Sie auf der Internetplattform der Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Sportämter (ASSA).

FAQ (04.12.2020)

Breitensport

Wer genau darf alles zukünftig noch Sport treiben?

Es geht darum, jene Bewegungs- und Sportaktivitäten zuzulassen, die nicht zu einer Verbreitung des Virus führen.

Zu bevorzugen ist der Sport im Freien. Dabei ist zu beachten, dass die Gruppengrösse maximal 15 Personen beträgt und dieser ohne dauernden engen Körperkontakt betrieben wird. Wenn der erforderliche Abstand (siehe Frage: Gilt der 1.5m Abstand auch während der Ausübung des Sports?) nicht eingehalten werden kann, muss eine Maske getragen werden. Die Ausübung gewisser Sportarten ist verboten (siehe auch Frage: Welche Sportarten sind verboten?).

Die Benutzung von Sportanlagen ist ausschliesslich für geleitete Trainings zulässig (siehe Frage: Welche Sportanlagen können wie geöffnet werden?). In Innenräumen muss eine Maske getragen, der erforderliche Abstand muss eingehalten werden und die Gruppengrösse darf maximal 15 Personen betragen.

Ab welchem Alter muss im Sport eine Maske getragen werden?

In Anlehnung an die Maskentrageplicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Personen ab 12 Jahren beim Sport eine Maske tragen.

Gilt der 1.5m Abstand auch während der Ausübung des Sports?

Ja, der Abstand ist einzuhalten und es muss eine Maske getragen werden.

Muss beim Sport immer eine Maske getragen werden?

Wir empfehlen das Tragen einer Maske auch während dem Sport.

In Innenräumen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben, muss eine Gesichtsmaske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten werden. Auf das Tragen einer Gesichtsmaske kann in grossen Räumlichkeiten verzichtet werden, wenn zusätzliche Abstandsvorgaben (pro Person Flächen von über 15m2 resp. bei ruhigen Sportarten 4m2) und Kapazitätsbeschränkungen gelten und die Lüftung gewährleistet ist.

Im Freien, muss beim Sport eine Gesichtsmaske getragen oder der erforderliche Abstand eingehalten werden. Die Gruppengrösse darf maximal 15 Personen betragen.

Gilt die 15 Personen Regel auch im Sport?

Ja, zulässig sind zudem nur Sportarten ohne Körperkontakt.

Gelten für Kinder andere Regeln als für Erwachsene?

Für Sportaktivitäten von Kindern und Jugendlichen vor ihrem 16. Geburtstag gelten dieselben Einschränkungen wie für die Erwachsenen. Wettkämpfe dürfen nicht durchgeführt werden. In Anlehnung an die Maskentragplicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Personen erst ab 12 Jahren beim Sport eine Maske tragen.

Unter welchen Bedingungen kann ein Vereinstraining weiterhin stattfinden?

Trainings aller Sportarten, welche weder einer Mannschafts- noch einer Kontaktsportart angehören, können weiterhin stattfinden. Dabei müssen alle bisher geltenden Schutzmassnahmen, wie u.a. Abstand von 1.5m und Gruppengrösse von maximal 15 Personen, eingehalten bzw. die Schutzkonzepte aktualisiert werden.

Dürfen Mannschaften alternative Trainings durchführen, wenn die Schutzmassnahmen eingehalten werden?

Ja, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen, wenn keine Körperkontakte stattfinden und wenn die Abstände eingehalten werden können, ist das möglich. Dabei ist zu beachten, dass maximal 15 Personen teilnehmen dürfen.

Sind die bisherigen Schutzmassnahmen für den Sportbereich weiterhin gültig?

Ja, die bisherigen Schutzmassnahmen, wie z.B. Maskentragpflicht, Social Distancing vor und nach dem Training, Händehygiene etc. sind auch weiterhin einzuhalten und zu verstärken. Die bestehenden Schutzkonzepte der Vereine und Anlagenbetreiber sind weiterhin einzuhalten und an die neuen Gegebenheiten anzupassen.

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Leistungssport

Wie wird zwischen Breiten- und Leistungssport unterschieden?

Athletinnen und Athleten, die Angehörige eines nationalen Kaders eines nationalen Sportverbands sind oder Teams, die einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb angehören, gelten als Leistungssportler. Alles andere ist dem Amateursport zuzuordnen.

Wer legt die Zugehörigkeit zu einem nationalen Kader fest?

Der jeweilige Sportverband, der Mitglied von Swiss Olympic ist. Soweit in einem Sportverband keine abschliessenden Kader definiert sind, sind mit Leistungssportlerinnen und -sportlern diejenigen Personen gemeint, die vom betreffenden nationalen Verband regelmässig für die Teilnahme an internationalen Wettkämpfen in ihrer Sportart und Kategorie selektioniert werden.

Welche Personen werden zum professionellen Sport gezählt?

Alle Sportlerinnen und Sportler, welche einem nationalen Leistungszentrum oder einem nationalen Kader angehören, können zum professionellen Sport gezählt werden. (siehe Frage: Wie wird zwischen Breiten- und Leistungssport unterschieden?) Aus Art. 4c6 Abs. 2 geht hervor, dass für die Aufrechterhaltung des Spitzensports die Mannschaften in den obersten Ligen weiterhin trainiert werden darf. Wenn der Verordnungsgeber diese Ausnahmeregelung für die Mannschaftssportarten vorsieht, dann gilt dies umso mehr auch für Einzelsportarten. Vom Verbot der Sportausübung nicht betroffen sind Personen, die eine Sportart professionell betreiben (Art. 4c6 Abs. 3).

Was versteht man unter Leistungssport?

Der Leistungssport[1] umfasst alle Stufen des leistungsorientierten Trainings vom Kindesalter über das Jugendalter bis hin zu den Leistungsstufen im Erwachsenenalter. Er unterscheidet sich vom Breitensport durch die Ausrichtung auf Leistungsziele und den Leistungsvergleich anlässlich von regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen. Der Leistungssport zeichnet sich durch ein umfangreiches und gezieltes Training aus und verlangt ein leistungssportfreundliches Umfeld, um Sport, Schule, Beruf und Familie optimal aufeinander abzustimmen.

[1] Gemäss Rahmenkonzept zur Sport- und Athletenentwicklung in der Schweiz von Swiss Olympic

Was versteht man unter Nachwuchsleistungssport?

Der Nachwuchsleistungssport umfasst alle Kinder und Jugendlichen, die in einer leistungsorientierten Förderzelle trainieren und somit in einer Nachwuchskategorie starten. Der Trainingsbetrieb wird in der Regel in einem professionellen Umfeld betrieben.

Was versteht man unter Spitzensport?

Der Spitzensport umfasst das oberste Segment des gesamten Fördersystems und wird somit auf dem Niveau der internationalen Spitze verwendet. Als Synonym zum Spitzensport wird oftmals auch Profisport verwendet.

Konkret hatte der Bund und Swiss Olympic im Mai 2020 den Spitzensport wie folgt konkretisiert:

  • Alle Mitglieder von Nationalkadern
  • Alle höchsten Ligen (NLA). Fussball und Eishockey die zwei höchsten Ligen. Jeweils Frauen und Männer. Aktuell wird in der Verordnung von den beiden obersten Ligen gesprochen.
  • Folgende Cardholder: Gold/Silber/Bronze/Elite und Talent Card National

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Sportarten

Können Yoga, Pilates oder ähnliche Angebote weiterhin durchgeführt werden?

Ja, diese Lektionen können unter Berücksichtigung eines entsprechenden Schutzkonzepts weiterhin durchgeführt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Gruppengrösse maximal 15 Personen beträgt.

Welche Sportarten zählen zum Teamsport?

Gemäss Swiss Olympic gehören folgende Sportarten zum Teamsport: Akrobatikturnen, Basket 3x3, Beachvolleyball, Bob, Curling, Eisstock, Radball, Rhythmische Gymnastik, Synchronized Skating, Tanzsport: Rock'n'Roll, Standard/Latein [2]. Da es sich bei diesen Sportarten jeweils um eine geringe Anzahl Sportlerinnen und Sportler handelt, können diese wie Einzelsportarten betrachtet werden.

[2] spezielle Regelungen zum Tansport beachten - Frage: Sind Tanzformen wie Zumba und ähnliches noch erlaubt? und Frage: Welche Sportarten sind verboten?

Welche Sportarten gehören zum Mannschaftssport?

Gemäss Swiss Olympic gehören folgende Sportarten zum Mannschaftssport: American Football, Base-/Softball, Basketball, Beachsoccer, Eishockey, Faustball, Fussball, Futsal, Handball, Hornussen, Inline-Hockey, Kanu: Polo, Landhockey, Rollhockey, Rugby, Streethockey, Tauziehen, Ultimate, Unihockey, Volleyball, Wasserball

Sind Einzelsportarten wie Mannschaftssportarten auch verboten?

Nein, die Verordnung verbietet in Art. 4c6 Abs. 1 Mannschaftssportarten. Implizit bedeutet das, dass Einzelsportarten erlaubt sind.

Alle nicht unter Frage: Welche Sportarten zählen zum Teamsport? oder Frage: Welche Sportarten gehören zum Mannschaftssport? aufgeführten Sportarten gehören folglich zu den Einzelsportarten.

Darf weiterhin Minigolf gespielt werden?

Minigolfanlagen, die nicht in Sportzentren integriert sind dürfen weiterhin unter Einhaltung des entsprechenden Schutzkonzepts geöffnet bleiben. Dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als 15 Personen die Anlage gleichzeitig nutzen dürfen.

Dürfen sich auf einer Golfanlage nur maximal 15 Personen aufhalten?

Die 15-Personen-Regel wird für die Driving Range, die Putting Anlage sowie einen einzelnen Flight einzeln angewendet. Folglich können sich auf einer Golfanlage mehr als 15 Personen aufhalten. In einem Schutzkonzept muss ausgewiesen sein, was unternommen wird, damit sich die Personengruppen nicht durchmischen.

Darf weiterhin Tennis gespielt werden?

Tennis bleibt weiterhin erlaubt, sei es im Freien oder in der Tennishalle. Allerdings bedarf es dafür ein entsprechendes Schutzkonzept. Dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als 15 Personen die Anlage gleichzeitig nutzen dürfen.

Darf weiterhin Beachvolleyball gespielt werden?

Beachvolleyball als Teamsportart unterscheidet sich vom verbotenen Volleyball in der Anzahl Spielerinnen und Spieler. Es ist vergleichbar dem erlaubten Tennis. Allerdings bedarf es dafür ein entsprechendes Schutzkonzept. Dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als 15 Personen die Anlage gleichzeitig nutzen dürfen.

Darf weiterhin Squash gespielt werden?

Nein, Squash darf nicht mehr betrieben werden, da hier die Einhaltung des erforderlichen Abstands nicht gewährleistet werden kann.

Sind Tanzformen wie Zumba und ähnliches noch erlaubt?

Tanzsport mit engem Körperkontakt ist verboten. Wenn die Sportart keinen dauernden, engen Körperkontakt bedingt, ist diese grundsätzlich unter Berücksichtigung eines Schutzkonzepts erlaubt. Dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als 15 Personen zusammen tanzen dürfen.

Dürfen Kampfsportarten wie Judo, Karate, Taekwando, Boxen, Ringen, Schwingen etc. weiterhin betrieben werden?

Die Verordnung verbietet unter Art. 4c6 Abs. 3 Sportarten, deren Durchführung einen dauernden engen Körperkontakt bedingen, ausdrücklich verboten sind Kampfsportarten wie Judo und Karate. Vom Verbot nicht betroffen sind Personen, die eine solche Sportart professionell betreiben (siehe Frage: Welche Personen werden zum professionellen Sport gezählt?).

Wird im Trainingsbetrieb der oben genannten Sportarten ohne Körperkontakt trainiert, beispielsweise die Kata im Karate oder individuelles Athletiktraining, so ist dies unter Berücksichtigung eines Schutzkonzepts zulässig. Dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als 15 Personen die Anlage gleichzeitig nutzen dürfen.

Ist ein Training im Synchronschwimmen erlaubt?

Der Körperkontakt im Synchronschwimmen dauert jeweils nur wenige Sekunden. Aufgrund dessen ist ein Trainingsbetrieb unter Berücksichtigung eines Schutzkonzepts zulässig. Dabei ist zu beachten, dass nicht mehr als 15 Personen die Schwimmhalle gleichzeitig nutzen dürfen.

Welche Sportarten sind verboten?

Kontaktsportarten, wie z.B. Kampfsportarten oder Tanzen, aber auch Sportarten, bei denen der Körperkontakt bei der normalen Ausübung des Sports nicht vermieden werden kann, wie z.B. Fussball, Eishockey, Basketball, Volleyball. Allerdings bleiben Einzeltrainings oder Techniktrainings ohne Körperkontakt erlaubt.

Was sind Sportaktivitäten mit Körperkontakt?

Sportaktivitäten, bei denen in Training oder Wettkampf, absichtlich oder unabsichtlich, Körperkontakt entsteht (z.B. Boxen, Tanzen, Fussball, Basketball, Volleyball) oder bei denen in Training oder Wettkampf, der Abstand von 1.5 m grundsätzlich nicht eingehalten werden kann (z.B. Bob, Rudern). Trainingsformen ohne Körperkontakt (z.B. Technik-/Einzeltraining) sind auch in Sportarten mit Körperkontakt zulässig.

Ist Paragliding-Tandem erlaubt?

Paragliding wird in der Regel alleine ausgeführt und ist somit erlaubt.

Beim Paragliding-Tandem handelt es sich in erster Linie um eine kommerzielle Aktivität und nicht um Sport. Während der gesamten Aktivität sind die beiden Personen aneinander festgebunden und es besteht Körperkontakt. Folglich ist die Abstandsregel von 1.5 m nicht einzuhalten. Zudem dauert ein Flug in der Regel länger als 15 Minuten. (Richtlinien BAG können nicht eingehalten werden). Aus diesen Gründen ist Paragliding-Tandem verboten.

Bei einem Elternteil, der mit seinem eigenen Kind fliegen will, aber nur für diesen Fall (!), also nicht mit fremden Kindern, kann eine Ausnahme von diesem grundsätzlichen Verbot gemacht werden.

Dieselben Bestimmungen gelten ebenfalls beim Fallschirmspringen.

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Sportanlagen

Welche Sportanlagen können wieder geöffnet werden?

Für alle Sportanlagen gilt:

  • Es müssen Anlagenschutzkonzepte vorliegen.
  • Beim Sport muss immer eine Maske getragen werden. Ausnahmen siehe Frage: Muss beim Sport immer eine Maske getragen werden?
  • Es dürfen lediglich Sportarten ohne Körperkontakt ausgeübt werden.
  • Die Abstandsregel muss eingehalten werden.
  • Es besteht eine maximale Gruppengrösse von 15 Personen für eine Sportfläche.
  • Es müssen geleitete Trainings stattfinden, bei denen sowohl die Präsenzzeiten als auch der Personenkreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Vorneherein festgelegt sind (kein unkontrolliertes Kommen und Gehen, keine Massierungen im Garderobenbereich).

Beispiele:

  • Turnhallen können unter der Berücksichtigung der eingangs erwähnten Punkte betrieben werden.
  • Tennis-, Badminton- und Beachvolleyballhallen können unter der Berücksichtigung der eingangs erwähnten Punkte betrieben werden. Zudem muss ein Contacttracing gewährleistet werden.
  • Golfplätze (gleich wie Tennis)
  • Kunsteisbahnen können unter der Berücksichtigung der oben erwähnten Punkte betrieben werden. Zudem besteht auch auf dem Eis eine Maskenpflicht.
  • Fitnesscenter sind grundsätzlich geschlossen, geleitete Trainings mit max. 15 Personen können jedoch stattfinden.
  • Kletterhallen können unter der Berücksichtigung der eingangs erwähnten Punkte betrieben werden.
  • Rasensportplätze und Leichtathletikanlagen können unter der Berücksichtigung der eingangs erwähnten Punkte betrieben werden.
  • Schwimmbäder können unter der Berücksichtigung der eingangs erwähnten Punkte betrieben werden.

Gibt es Einschränkungen bezüglich Garderobennutzung?

Nein, die Garderoben in den Sportanlagen sind geöffnet und können unter Einhaltung der aktuellen Schutzmassnahmen – insbesondere Maskentragpflicht – benutzt werden. Zu beachten sind jedoch die lokalen Vorgaben oder Einschränkungen der Eigentümerschaft.

Was ist unter öffentlich zugänglich zu verstehen?

Als öffentlich zugängliche «Innenräume» gelten solche, die in öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben für das Publikum offen sind. Darunter fallen im Sport insbesondere Sporteinrichtungen und Sportbetriebe (z.B. Eingangs- und Garderobenräume von Schwimmbädern, Sportanlagen und Fitnesszentren, Tribünen in Sporthallen).

Ist es möglich ein Sportzentrum nicht öffentlich zugänglich zu betreiben?

Ja, wenn einzelne Anlagenteile des Sportzentrums für den Trainingsbetrieb eines Vereins (bspw. für das Training eines Tischtennisvereins) genutzt werden. Für die Sportart sowie für das Sportzentrum muss ein Schutzkonzept vorhanden sein. Bei einer solchen Nutzung ist der Anlageteil gleich wie eine Sporthalle (siehe Frage: Welche Sportanlagen können wie geöffnet werden?) einzustufen.

Kann ein Hallenbad für den Vereinssport geöffnet bleiben?

Ja, Schwimmbäder sind für den Vereinsbetrieb geöffnet. Zentral ist die Berücksichtigung des jeweiligen Anlageschutzkonzepts, das Einhalten des Abstands von 1.5m, das Tragen einer Maske und die Gruppengrösse maximal 15 Personen.

Welche Vorschriften gelten für Fitnesscenter?

Sport- und Fitnesszentren sind grundsätzlich geschlossen. Jedoch dürfen geführte, von einem physisch anwesenden Trainer angeleitete Gruppenaktivitäten ohne Körperkontakt mit Gruppen bis max. 14 Personen durchgeführt werden.

Sowohl der Personenkreis als auch die Trainingszeit müssen im Voraus festgelegt werden und nachvollziehbar sein. Bei einer Anmeldung per App zu einem Individualtraining ist diese Voraussetzung nicht erfüllt.

Der Trainer muss physisch vor Ort sein und direkt eingreifen können, wenn die Vorgaben hinsichtlich Covid-19 nicht eingehalten werden.

Der Mindestabstand und eine minimale Fläche von 4m2 bei ruhigen Aktivitäten und von 15m2 bei Aktivitäten mit hoher Atmungsaktivität, muss pro teilnehmende Person sichergestellt sein.

Das Training an wechselnden Geräten ist ausgeschlossen, weil dies unweigerlich zu einer Personendurchmischung führt und die Hygieneregeln nicht eingehalten werden können. Möglich sind hingegen geleitete Trainings (z.B. Spinning), bei denen die Teilnehmenden immer das gleiche Gerät brauchen. Nach dem Ende des Trainings sind die Geräte gründlich zu desinfizieren.

Weiter sind sämtliche BAG-Auflagen einzuhalten. Die Maskenpflicht entfällt nur in grossen Räumlichkeiten, wenn zusätzliche Abstandsvorgaben und Kapazitätsbeschränkungen gelten.

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Schulsport

Welche Massnahmen müssen im Sportunterricht getroffen werden?

Der Sportunterricht soll so oft wie möglich im Freien abgehalten werden, sofern es das Wetter erlaubt.

Auf intensive Ausdauertests sowie Sportarten und Ballspiele mit intensivem Körperkontakt (Fussball, Handball, Basketball, Rugby, Footballarten) ist auf der Stufe Sek I zu verzichten. In anderen Ballspielen wird auf eine körperlose Spielweise geachtet (z.B. Unihockey, Aufwärmspiele). Volleyballspielen ist erlaubt.

Sportgeräte mit intensivem Hautkontakt werden nach dem Gebrauch desinfiziert (z.B. Baseball Handschuhe, etc.).

In den Garderoben gilt für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I Maskenpflicht. Für das Duschen sind Massnahmen (z.B. Staffelung) zu treffen, welche erlauben, den Abstand einzuhalten.

(siehe Informationen der Bildungs- und Kulturdirektion zum Thema Corona)

Müssen Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I auch im Sportunterricht eine Maske tragen?

Ja. Es wird grundsätzlich empfohlen möglichst viel Sport im Freien durchzuführen, sofern es das Wetter erlaubt. Schutzmasken sind in Sporthallen oder anderen geschlossenen Räumen Pflicht.

Können Mannschaftssportarten im obligatorischen Sportunterricht praktiziert werden?

Auf Ballspiele mit intensivem Körperkontakt wird verzichtet: Fussball, Handball, Basketball, Rugby, Footballarten. In anderen Ballspielen wird auf eine körperlose Spielweise geachtet (z.B. Unihockey, Tschoukball, Aufwärmspiele). Volleyballspielen ist erlaubt.

Zudem ist auf Sportarten mit intensivem Körperkontakt wie Kampfsportarten oder Paartanzen, sowie hochintensive Ausdauertests ist zu verzichten. Sportgeräte mit intensivem Hautkontakt werden nach dem Gebrauch desinfiziert (z.B. Baseball-Handschuhe).

Können Skilager an den Schulen durchgeführt werden?

Gemäss Schreiben vom Vorsteher Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung vom 26. Oktober 2020 an die Schulleitungen, Lehrpersonen und Mitarbeitenden der Betreuungsangebote des Kantons Bern empfiehlt die Bildungs- und Kulturdirektion, bis auf Weiteres auf die Durchführung von Lagern zu verzichten. Die Verantwortung liegt jedoch bei den Gemeinden.

Über Durchführung von Exkursionen, Lagern, Sprachaustauschen und externen Studienwochen entscheiden die zuständigen Stellen vor Ort (Schulleitungen, Schulkommissionen). Es steht in der Kompetenz der zuständigen Behörde, die Situation unter Einbezug der laufend aktualisierten Empfehlungen/Weisungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zu analysieren und in einer Risikoanalyse zu entscheiden, ob die Veranstaltung durchgeführt werden kann.

Entscheidende Punkte in der Beurteilung sind:

  • die Anzahl der Teilnehmenden
  • Können die Hygienemassnahmen in der Unterkunft gewährleistet werden?
  • Kann das Contact Tracing gewährleistet werden?

Die Schulen und die begleitenden Lehrkräfte sollen darauf vorbereitet sein, wie zu reagieren ist, falls im Verlauf der Exkursion / des Lagers / des Austauschs Symptome oder Erkrankungen auftreten.

Unter welchen Bedingungen kann der freiwillige Schulsport weiterhin stattfinden?

Freiwilliger Schulsport ist mit Schutzmasken (Lehrperson, ab Oberstufe) grundsätzlich möglich. Es gelten die selben Bestimmungen wie für den obligatorischen Schulsport. (siehe Informationen der Bildungs- und Kulturdirektion zum Thema Corona)

Wo kann ich Informationen zum Sportunterricht auf der Sekundarstufe II finden?

Diese befinden sich auf der Website des Mittelschul- und Berufsbildungsamts.

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Bildung

Kann die Ausbildung an Hochschulen von angehenden Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern und angehenden sportunterrichtenden Lehrpersonen weiterhin im Präsenzmodus stattfinden?

Praktisch-methodische und fachdidaktische Lehrveranstaltungen können auf Antrag weiterhin im Präsenzunterricht in der entsprechenden Sportinfrastruktur stattfinden. Es besteht Maskentragpflicht in Sporthallen sowie in Aussenräumen, falls der Abstand von 1.5m nicht eingehalten werden kann. Den Veranstaltungen zugeordnete Theoriezimmer bleiben geschlossen. Die Hochschulen erarbeiten entsprechende Schutzkonzepte. Theorieveranstaltungen finden mit Distance Learning statt.

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Weitere Informationen

Laufend aktualisierte Informationen zur Lage im Kanton Bern.

 


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